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Livekritik zu

Sister Act

18.10.2016 - 25.02.2017 | Berlin [ Charlottenburg ] / Stage Theater des Westens
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Sarah Divkovic
am 18.10.2016

Kritik zur Preview vom 14.10.2016

Ich habe ja nun schon seit 1984 diverse Musicals im Theater des Westens gesehen, und muss sagen: bei keinem anderen habe ich so viel gelacht wie bei Sister Act! 

Ich hatte Sister Act bisher nur als Film mit Whoopie Goldberg gesehen und dementsprechend auch ein Musical mit vielen Lachern erwartet.

Meine Erwartungen wurden stark übertroffen.

Die Handlung ist ziemlich einfach: Die Sängerin Deloris van Cartier hat ihren Gangster-Freund bei einem Mord beobachtet, muss flüchten und ihr ehemaliger Mitschüler und nun Polizist, (der natürlich schon damals in sie verliebt war) versteckt sie bei Nonnen.

Das Deloris nichts vom enthaltsamen Leben als Nonne hält, bekommen sowohl ihre Mitschwestern als auch die Mutter Oberin sehr bald zu spüren. Erstere sind von der neuen „Schwester“ Mary Clarence begeistert, letztere ist entsetzt und versucht diese so schnell wie möglich loszuwerden. Da Deloris/Schwester Mary Clarence jedoch den Chor der Kirche in Schwung bringt und damit auch der Gottesdienst starken Zuspruch erhält, setzt sich Monsignore O`Hara für deren Verbleib ein.

Alles läuft perfekt, bis der Gangster Curtis Jackson seiner Ex-Freundin auf die Spur kommt.

 

Ganz ehrlich, die Musik und die Songs muss ich mir jetzt nicht unbedingt den ganzen Tag rauf und runter anhören wie bei einigen anderen Musicals. Auch wenn hier alle Rollen toll besetzt sind und die Darsteller stimmlich, wie auch schauspielerisch überzeugen können.

Sister Act das Musical lebt vor allem auch durch das wechselnde Bühnenbild wie dunkle Hinterhöfe, das nüchterne Polizeirevier, karge Nonnenzimmer oder eine herrliche Kirche mit Buntglasfenstern, und die schrillen Kostüme der 70iger Jahre und den erst schlichten und am Ende pompösen und glitzernden Nonnengewändern.

Das zusammen mit den grandios agierenden Darstellern, den teilwiese blitzschnellen Kostümwechseln auch auf der Bühne, den witzigen Dialogen, dass alles macht diese herrlich frische Musical aus!

 

Und das es nicht nur mir wahnsinnig gut gefallen hat, merkte man auch schon am tosenden Schlussapplaus am Ende des 1. Aktes, den die „Nonnen“ aufgrund des sich nicht schließendes Vorhanges etwas länger genießen konnten.

Mir persönlich haben neben Aisata Blackman als Deloris auch Daniela Ziegler als Mutter Oberin und Maren Somberg als Schwester Mary Patrick sehr gut gefallen, auch wenn wie schon gesagt, die gesamte Cast wirklich sehr gut war.

Danke für diesen herrlichen Abend!

 

 

Besucherfazit

Man geht mit einem Lachen im Gesicht ;)

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Medien von Sarah Divkovic

Sister Act - Das Musical Berlin
Cast Sister Act Berlin Preview
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