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Livekritik zu

Zeltfestival Ruhr

22.08.2014 - 07.09.2014 | Witten / Kemnader Stausee
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Sarah Dickel
am 26.08.2014

Um es mit den Worten von Herbert Grönemeyer zu sagen „Komm zur Ruhr“. In diesem Fall an den Kemnader See in Bochum. Dort findet nämlich das bekannte Zeltfestival Ruhr auch dieses Jahr wieder statt. Bis zum 07.09 kann man noch viele verschiedene Künstler wie zum Beispiel Jamie Cullum, Adel Tawil oder Unheilig auf der Bühne sehen. Dafür gibt es auch noch Tickets zu ergattern. Wer aber lieber mal ein paar schöne Stunden in Bochums Zeltstadt Nummer 1 verbringen möchte, kann dies auch immer innerhalb der Woche ab 17h und am Wochenende ab 12h machen. Absolut empfehlenswert. Die Atmosphäre ist einmalig, vor allem, wenn’s danach noch zu einem klasse Konzert geht.

In meinem Fall ging es danach noch zu den Sportfreunden Stiller. Und um eines vorneweg zu nehmen, das Konzert kann definitiv als ein klasse Konzert bezeichnet werden. Als Vorband der Sportfreunden, auch bekannt als Sporties, waren Thees Uhlmann & Band dabei. Die Band um Thees spielte viele seiner bekannten Hits wie „Das Mädchen von Kasse 2“ oder „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“. Sie heizten die Atmosphäre schon mal richtig an und schafften einen musikalisch sehr gelungenen Übergang zu den Sporties.

Die stürmten dann gegen 20:15 auf die Bühne und feurten eine Show mit sämtlichen bekannten Hits wie „Siehst du das genauso“, „Applaus Applaus“, „Ein Kompliment“, „Ich Roque“ oder „New York, Rio, Rosenheim“ ab. Aber eins nach dem Anderen. Als die Sporties aka Peter Brugger, Flo Weber und Rüde Linhof die Bühne betraten, wurden sie mit großem Applaus begrüßt. Zu sagen, dass die Jungs wissen, wie man sein Publikum begeistert, wäre eine Untertreibung. Mit Witzen und viel Interaktion mit den Zuschauern schaffen sie eine totale Wohlfühl-Atmosphäre, in der es Spaß macht, zu feiern und zu tanzen.

Aber abgesehen von dem musikalischen Talent der Sporties ist gerade diese menschliche Seite so herausragend, die ein Konzert von Ihnen zu einem absoluten Muss macht. Da wird kurzer Hand mal eine junge Frau auf die Bühne geholt und mit dem Publikum ein Geburtstagsständchen gesungen. Bei anderen Bands würde diese Frau nun wieder gehen dürfen, nicht bei den Sporties. Bei ihnen darf sie sich ein Lied wünschen und mit ihrem Liebling Schlagzeuger Rüde noch ein Tänzchen auf‘s Parkett legen. Sympathiefaktor Eins plus!

Es darf noch nebenbei erwähnt werden, dass natürlich auch '54, '74, '90, 2014(!) unter lautstarken Gesang des Publikums angespielt wurde. Und die sportliche Seite kommt bei den Sportfreunden natürlich auch nicht zu kurz. So werden die Menschen aus dem Pott liebevoll von Flo gefragt, ob sie den Weltmeisterschützen Mario Götze (der für Bayern München spielt), denn trotzdem hassen, oder ob es jetzt eine Hassliebe sei. Gute Unterhaltung ist bei den Sporties einfach Ehrensache. So mussten auch einige Fans mit Sicherheit schlucken, als Sänger Flo bekannt gibt, dass dies das letzte Konzert für eine unbestimmte Zeit sei. 

Eine Pause nach anderthalb Jahren auf Tour sei euch gegönnt, aber denkt dran, wiederkommen ist ein Muss!

Besucherfazit

Was bleibt mir noch zu sagen, außer: Ich roque!

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