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Livekritik zu

LADYKILLERS

16.03.2013 - 31.08.2013 | Berlin / Schlosspark Theater Berlin
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Nomophobiker
am 20.03.2013

Wenn Kultur und Technik so zusammentreffen...?..!..?

Das Stück war klasse und die Schauspieler haben sich nichts anmerken lassen und waren meisterhaft in ihren Rollen. Ich habe anfangs beinahe jede Handlung via Twitter kommentiert und versucht, die Aussenwelt lebhaft ins Theater zu holen, was mir nur streckenweise gelang, bis sich in mir Selbstzweifel auftaten, was ich hier wohl mache. Für mich geht hier ein sehr schöner aber auch lehrreicher Abend zuende, viele Tweets , nette Leute, aber viel zum nachdenken. Für mich ist das Experiment nur teilweise geglückt. Die Gewinner waren klar jene die nicht geschrieben haben oder auf der Bühne standen, da ein so faszinierendes Bühnenbild und ein mit so viel Herzliebe gespieltes Theaterstück es eigentlich mehr als wert ist, wenn man das Tablet zu lässt und dem Ensemble den Tribut zollt den es verdient hat. Wir müssen an unserer Schnittstelle zum Theater noch ein wenig arbeiten, damit sie ins Bild passt, das war auch aus dem Nachgespräch zu entnehmen. Das aber hier zu klären, würde den Rahmen sprengen, das Stück ist allerdings absolut sehenswert und wenn man sich voll konzentriert, kullert auch schon mal eine Träne beim Lachen! Was die Optimierung betrifft hab ich auch schon Ideen <Version ohne Fehler hoffe ich> (bei Twitter @nomophobiker) - weil hier noch mehr als 500 Zeichen sind kann ich noch was anhängen weil ich meine erste Rezession versehentlich bei den Kommentaren platziert habe. Wegen meiner Unachtsamkeit beim einpflegen das nun hier erneut eingereicht, wenn man noch aufgewühlt ist bekommt man schon mal etwas nicht gleich hin. Das Stück war spannungsgeladen und die dichten teils humorvollen Dialoge auf der Bühne hatten absoluten Unterhaltungswert, man war regelrecht gefesselt, streckenweise hatte man das Gefühl als betrachte man einen Film, weil die Interaktionen auf der Bühne ausnahmslos fehlerfrei waren. Keine Improvisation bemerkt. Besonderes Lob hier auch noch mal an Frau Krabbe, die mit ihren gestandenen paarundachzig Jahren auf der Bühne nach 60 Jahren Bühnentreue immer noch ordentlich frischen Wind verbreitet hat und das Stück als Kernperson hat richtig aufleben lassen. Das verdient Respekt! So lang auf der Bühne zu sein wie manch einer alt wird im Leben, und kein bisschen müde! 

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Frech satirisch professionell in detailreicher Bühnenumgebung

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