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Livekritik zu

Hudson Taylor

20.05.2015 | Berlin / Bang Bang Club
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Elena Artemenko
am 29.05.2015

Der Opener des Abends ist Xavier D'arcy oder schlicht und einfach Darcy. Sofort zieht er das Publikum in seinen Bann, da er augenblicklich mit dem ersten Song „Cape Of No Hope“ startet und das a capella, bevor er die Akustikgitarre hinzuzieht. Der zwanzigjährige Brite hat eine sehr markante Stimme und schafft mit einfachen Mitteln eine Atmosphäre der besonderen Art. In „Writing to Natalie“ zeigt er sich von seiner humorvollen Seite, denn Natalie ignoriert seine Nachrichten auf Facebook und lässt ihn wartend zurück, während sie die Welt bereist – so kommentiert er schelmisch. Es ist ein schwungvolles Lied, welches zum Tanzen anregt. Seine EP „Extended Play“ ist im Februar dieses Jahres erschienen und sehr vielversprechend.

 

Nach einiger Wartezeit bekommen wir den Hauptact zu sehen: Hudson Taylor. Das Geschwister-Duo, Harry und Alfie, schließen in Berlin ihre erste Deutschlandtour ab und das mit Bravour. Ihr Akustikset beinhaltet vor allem Lieder ihres Debut-Albums „Singing For Strangers“. Zeitweise bekommen sie Unterstützung von dem Violinisten Tadhg Walsh Peelo. Hudson Taylor überzeugt vor allem mit ihrem Harmoniereichtum und ihrer Lyrics. Bei diesem Konzert hat man oft das Gefühl als gehöre das Publikum zum Teil des Ganzen, da sie sich äußert textsicher zeigen und sie sowohl gefragt, als auch ungefragt unterstützen – dies gibt dem eine besondere Note.

 

Als Highlight des Abends zähle ich „Holly“, da sie hier auf Mikrophone und Verstärker verzichten. Das Lied ist ihrer kleinen Schwester gewidmet. „Don't tell me I can't be who I am“ - Dieser Vers ziert nicht nur ihre Band-Shirts, denn „Don't Tell Me“ nutzen die Brüder auch um auf die Wahlen in Irland zuzüglich der gleichgeschlechtlichen Wahlen (am 22. Mai) hinzuweisen. Auch „Beautiul Mistake“, „Second Best“ und „Chasing Rubies“ gehören zu meinen Favoriten des Abends.

 

Besucherfazit

Harmoniereicher Folk-Pop der feinsten Sorte. Wunderbares Konzert!

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