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Livekritik zu

Anna F.

01.03.2015 | Berlin [ Mitte ] / Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz / Grüner Salon
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Stephan Grune
am 07.04.2015

Am Sonntagabend lud Anna F. in den Grünen Salon der Volksbühne ein und durfte auch vor ausverkauftem Haus spielen. Die Österreicherin, seit 3 Jahren Wahlberlinerin, wusste die letzten beiden Jahre auf sich aufmerksam machen, besonders mit dem sehr ohrwurmtauglichen Hit D.N.A. und natürlich mit ihrem Debütalbum King in the Mirror; da fiel die Entscheidung, sich die gute Frau F. mal live anzuschauen, nicht schwer.

Die Venue Grüner Salon liegt in einem Seitenflügel der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und stellt quasi das Gegenstück zum Roten Salon auf der anderen Seite dar. Über eine Treppe gelangt man zum Hauptraum des Salons; der Einlass verlief, wie bei so einem geringen Fassungsvermögen erwartet, problemlos und seine Jacken konnte man direkt in einem Vorraum selber aufhängen, etwas unkonventionell, aber das gab dem ganzen noch einen gewissen Charme. Eine Treppe weiter oben gab es auch die Möglichkeit, Sachen in Schließfächern zu verstauen, für ein ausreichendes Maß an Garderobensicherheit war man also selbst verantwortlich.

Am hinteren Ende des Salons, also direkt gegenüber der Bühne gab es eine Bar mit einem ausreichenden Angebot und konzertbesucherfreundlichen Preisen. Der Saal war gut gefüllt, jedoch hätte man bei dem Titel „ausverkauft“ doch mehr erwartet, ein paar mehr Musikliebhaber hätten da sicherlich noch Platz gehabt.

Um 20 Uhr ging es dann los mit dem Support von Anna F. - Marcel Brell. Brell hat bereits die komplette Tour begleitet und bot uns deutschen Singer-/Songwriterpop. Besonders überzeugt hat gleich der erste Titel Für jeden was dabei, ein wirklich schöner, ruhiger Song und ein toller Opener für den Abend. Trotz seiner doch etwas distanzierten und sehr ruhigen Art, konnte Brell weitestgehend überzeugen und hat das Publikum später erfolgreich auch zum Mitmachen animiert.

Nun durfte auch der Hauptact des Abends ans Mikrofon treten - Anna F. - begleitet von Gitarrist und Schlagzeuger. Begonnen mit Too Far (was immer noch etwas an Nelly Furtados All Things Come To an End erinnert) über EMFs Cover von Unbelievable, zu Friedberg, King in the Mirror und natürlich D.N.A. spielte die Band nahezu alle Titel des Albums und man kann getrost sagen, Anna F. kann nicht nur auf Platte, sondern auch live mehr als überzeugen! Der Sound im Salon war durchgehend sehr gut und vor allem wusste man, dass man es hier mit Vollblutmusikern zu tun hat. Für die letzte Zugabe, von insgesamt drei, haben alle sogar nochmal die Plätze an den Instrumenten getauscht, auch das tat der Qualität keinen Abriss. Toll!

Besucherfazit

Fazit: Genau die richtige Künstlerin für die richtige Location. Gerne wieder!

Bewertung

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  • Atmosphäre
Titel: 
Anna F.
Ort: 
Grüner Salon in der Volksbühne
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Zeitraum: 
01.03.2015

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