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Wut und Gedanke - Ein Projekt über Adorno

08.03.2015 - 25.05.2015 | Frankfurt am Main / Schauspiel Frankfurt
© Birgit Hupfeld
© Birgit Hupfeld
Beschreibung: 

»Wenn der Sozialismus unwahrscheinlich ist, bedarf es der um so verzweifelteren Entschlossenheit, ihn wahr zu machen« – Spruchbänder in Seminarräumen und Flugblätter auf dem Campus. Im Januar 1969 besetzen Studenten das Frankfurter Institut für Sozialforschung. Die Institutsleiter Theodor W. Adorno und Ludwig von Friedeburg lassen die Besetzung auflösen. Hans-Jürgen Krahl wird als einziger der Studenten angezeigt. Krahl, der »Robespierre von Bockenheim«, wie er von seinen Genossen des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds genannt wird, war nicht nur Cheftheoretiker der Studentenbewegung, sondern auch bester und vielversprechendster Schüler Adornos. Mit dem Einschreiten der Polizei ist der offene Bruch zwischen Lehrer und Schüler unvermeidbar.

Christian Franke hat sich im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Goethe-Universität Frankfurt mit dieser für sie stürmischen und wichtigen Zeit beschäftigt und einen Monolog geschrieben über die Frankfurter Schule und die Studentenbewegung, das Verhältnis von Theorie und Praxis und vor allem: Adorno.

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21.08.2019

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