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Was ihr wollt

29.03.2010 - 31.05.2015 | Berlin / Berliner Ensemble
© Thomas Eichhorn
© Thomas Eichhorn
Beschreibung: 

„Wenn Musik die Nahrung für die Liebe ist, füttert mich weiter“, bittet der liebestolle Herzog von Illyrien. Er kann nicht genug kriegen. Bis er sich überfrisst – an der Liebe. Sie treibt ihn in die aberwitzigsten Träume.
Der Herzog liebt eine Gräfin, die ihn jedoch nicht will. Sie liebt einen Diener, hinter dem sich das Mädchen Viola verbirgt, und Viola liebt den Herzog, der auf einmal nicht mehr weiß, wen er liebt: die Gräfin oder ihren Diener?
Sie jagen sich hinterher, genarrt durch die Verkleidung der Viola und getäuscht über den wahren Charakter des oder der Begehrten – ein erotisches Delirium.
Eine Frau liebt eine Frau, die sich als Mann ausgibt und die/der einen Mann liebt, der die Frau für einen Mann hält, den/die er zu lieben meint. Erschrocken über sein verqueres Begehren, sehnt sich jeder nach Erlösung vom Albtraum Liebe. Ist der Geliebte ein Geliebter oder ist es anders herum? Und wer oder was bin dann ich? Das Spiel mit den inneren und äußeren Masken endet scheinbar/anscheinend glücklich. Wirklich?
Es ist ein komisch/tragischer Reigen der Irrtümer und Wahrheiten, der begleitet wird von einem Quintett der verrücktesten, schrägsten und schrillsten Figuren, die Shakespeare je auf die Bühne brachte.

Es inszeniert Katharina Thalbach. Nach Bertolt Brechts IM DICKICHT DER STÄDTE vor zwei Jahren ist es die zweite Regie Thalbachs am BE – dort, wo sie einst als 13-jähriges Mädchen ihre Laufbahn als Schauspielerin begann. „Ich liebe dieses Haus. Ich bin ja sozusagen hier gezeugt worden. Das BE ist nicht nur meine Wiege sondern mein Ursprungsort“. Nach der Ausbürgerung Biermanns aus der DDR ging Katharina Thalbach 1976 zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Dichter Thomas Brasch, in den Westen. Seine Übersetzung des Stückes bildet die Grundlage für Thalbachs Inszenierung.

Gesamtwertung aus 2 Livekritiken

  • Fazit
  • Unterhaltung
  • Anspruch
  • Preis/Leistung
  • Atmosphäre

2 Livekritiken

Liest man sich so durch die Kritiken zu "Was ihr wollt" am Berliner Ensemble dieser Tage scheint mir, dass die Republik der Theaterkritiker sich bereits im tiefen Winterschlaf befindet, nicht ohne » mehr

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12.12.2019

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