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Warten auf Godot

05.06.2015 - 02.03.2016 | Hamburg [ Mitte ] / Thalia Theater
Beschreibung: 

"Wladimir: Also? Wir gehen? Estragon: Gehen wir! (Sie rühren sich nicht von der Stelle.)" Landstraße. Ein Baum. Abend. Zwei Akte, zweimal zwei Personen: Wladimir und Estragon, Pozzo und Lucky. Manchmal geht ein Junge vorbei. Nichts geschieht. Und es ist, wie gleich die erste Replik von Becketts Text sagt, auch "nichts zu machen". Was bleibt, ist das Warten. Und das Sprechen. Als ob es keine andere Möglichkeit gäbe, sich seiner selbst zu versichern. Als ob die sich wiederholenden Rituale der Rede zugleich dazu dienten, das Leiden an der Leere der Welt, den puren Zeit-Vertreib, erträglich zu machen. Mit ihm zu spielen. Sich zu retten. Während der Vorarbeiten zu seiner Warten auf Godot-Inszenierung ist Dimiter Gotscheff – der große bulgarische Regisseur, der dem europäischen Theater seinen unverwechselbaren Stempel aus Lakonie, Witz, Poesie und Abgründigkeit aufgedrückt hat – im Oktober 2013 gestorben. Es war insbesondere ein Wunsch seiner Schauspieler, das Stück auf die Bühne zu bringen: als liebevolle Hommage. Samuel Finzi und Wolfram Koch erhalten den Gertrud-Eysoldt-Ring 2014 für ihre Rollen in 'Warten auf Godot'.

Gesamtwertung aus 1 Livekritik

  • Fazit
  • Unterhaltung
  • Anspruch
  • Preis/Leistung
  • Atmosphäre

1 Livekritiken

Es ist der Klassiker der modernen Theatergeschichte: Samuel Becketts „Warten auf Godot“ über die Landstreicher Wladimir und Estragon, die auf einen Godot warten, von dem sie nicht » mehr

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21.08.2019

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