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Evgeny Kissin

01.07.2013 | Essen / Philharmonie Essen
© PE / Frank Vinken
© PE / Frank Vinken
Beschreibung: 

Viele Pianisten seiner Generation können sich bei Evgeny Kissin rückblickend bedanken. Denn wäre der heute 42-jährige Russe jemals bei den großen Klavierwettbewerben von Moskau bis Leeds aufgetreten, hätten viele womöglich nur den 2. Preis errungen. Weil Kissin dank seines unglaublichen Talents aber schon im Alter von 17 Jahren von Herbert von Karajan gefördert wurde, benötigte er eben keine spektakulären Wettbewerbssiege für seine Weltkarriere. Mittlerweile ist Kissin mit zahllosen Schallplattenpreisen wie dem ECHO-Klassik sowie einem Ehrendoktorhut ausgezeichnet worden. Und selbstverständlich hat er von Abbado bis Solti längst mit allen großen Dirigenten zusammengearbeitet. Doch das glamouröse Leben eines Starpianisten liegt ihm weiterhin nicht. Stattdessen begibt sich dieses "Klaviergenie" ("Der Spiegel") in seiner Wahlheimat London lieber in Klausur, um Neuland in seinem schon riesigen Repertoire zu entdecken. Dazu gehören eben jene späten Sonaten von Haydn und Beethoven sowie ausgewählte Schubert-Impromptus, mit denen Kissin in diesem Jahr beim Klavier-Festival Ruhr nach langer Zeit wieder zu hören ist. Mit Liszts Ungarischer Rhapsodie Nr. 12 schwelgt er hingegen etwas in Erinnerungen. Schließlich hatte er sie bereits 1996 einfach atemberaubend auf CD eingespielt.

 
Evgeny Kissin widmet die Konzerte dieser Saison seinem Vater Igor, der am 31. Mai 2012 verstorben ist.
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