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Dornröschen

13.02.2015 - 15.10.2017 | Berlin [ Charlottenburg ] / Deutsche Oper Berlin
© Yan Revazov
© Yan Revazov
Beschreibung: 

Hundert Jahre Schlaf und doch schön wie eine junge Frau: So erwacht Dornröschen, wenn sie der Prinz endlich vom bösen Zauber erlöst. Die Liebe des Prinzen ist stärker als der Fluch, der auf der Prinzessin liegt. Über hundert Jahre ist die Uraufführung des gleichnamigen Ballettmärchens her, für die Peter I. Tschaikowsky die Musik komponierte. Staatsballett-Intendant Nacho Duato hat diesen beliebten Klassiker zu neuem Leben erweckt.
Die Inszenierung beweist: Nacho Duato, der dem Berliner Publikum bislang vor allem durch moderne Choreographien bekannt ist, kann auch klassischen Spitzentanz gekonnt in Szene setzen. Nichts in dieser Inszenierung ist behäbig und verstaubt, sondern die gesamte Choreographie leuchtet frisch und sprüht nur so vor Lebenskraft und Frühlingsluft.
Bewunderung verdienen auch die Kostüme von Angelina Atlagic, die auf der Bühne funkeln wie Frühlingsknospen im Morgentau. Das Bühnenbild, ebenfalls von Atlagic entworfen, bietet dem Ballettmärchen einen edlen Rahmen. Äußerst phantasievoll und farbenfroh und doch insgesamt elegant und stilsicher präsentiert sich die Ausstattung dieser Produktion. Die überragende Frische der Inszenierung hat noch einen weiteren Grund. Für sein „Dornröschen“ verzichtet Duato auf unnötigen Ballast und hat Szenen gestrichen, die die Handlung nicht vorantreiben. Sein Augenmerk legt er auf die Märchenfiguren. Auf diese Weise will Duato mit seiner Inszenierung auch Menschen begeistern, die (noch) keine Ballett-Liebhaber sind.
Nicht-Kennern sei an dieser Stelle gesagt: Das Ballett „Dornröschen“ folgt in seiner Handlung der französischen Variante von Charles Perrault: Bei ihrer Taufe wird Prinzessin Aurora von der bösen Fee Carabosse verflucht. An ihrem 16. Geburtstag wird der Fluch Wirklichkeit. Aurora sticht sich an einer Spindel und fällt in einen hundertjährigen Schlaf. Schließlich findet Prinz Desiré den Weg an Auroras Bett und küsst die Prinzessin wach. Es kommt, was kommen muss: eine märchenhafte Hochzeit.
Unterstützt durch die Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin e.V.

Gesamtwertung aus 2 Livekritiken

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2 Livekritiken



Die Choreographie und Inszenierung des Ballett-Märchens wurde von Nacho Duato perfekt umgesetzt » mehr

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17.10.2017

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