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Die Zirkusprinzessin

31.03.2016 | Köln [ Innenstadt ] / Kölner Philharmonie
Beschreibung: 

Kölner Philharmonie
 

Dieses Mal ist es Diseuse Désirée Nick, die als Chefdompteuse mit gewohnt losem Mundwerk das 90-minütige Programm im Zirkus Stanislawski präsentiert. Und Dirigent Stefan Soltesz übernimmt den Part des (Klang-)Zauberers, der Kálmáns Partitur immer wieder neue Effekte zu entlocken weiß.
 
Für die Zurückweisung durch die russische Fürstin Fedora Palinska revanchiert sich Prinz Sergius Wladimir auf seine Weise: Er stellt der Fürstin den ebenso umjubelten wie geheimnisumwobenen Zirkusartisten Mister X als Prinz Korossow vor. Tatsächlich verliebt sich die Fürstin leidenschaftlich in den charmanten Prinzen. Prinz Wladimir treibt das Spiel auf die Spitze und drängt zur Heirat, nur um Fürstin Palinska am Hochzeitstag vor den versammelten Gästen als Braut eines Zirkusakrobaten, als »Zirkusprinzessin«, zu verhöhnen. Was weder Fedora noch Prinz Wladimir wissen: Mister X alias Prinz Korossow ist in Wirklichkeit ein russischer Fürst, dessen Schicksal einst ausgerechnet durch Fedora eine tragische Wendung erhielt...
 
Mit Die Zirkusprinzessin konnte das Erfolgsteam Kálmán-Brammer-Grünwald nach Die Bajadere und Gräfin Mariza einen weiteren Welterfolg landen, der nur zwei Monate nach der umjubelten Uraufführung 1926 in Wien auch das Metropol-Theater (die heutige Komische Oper Berlin) eroberte. Schmachtende Melodien wie »Zwei Märchenaugen« oder »Einmal schlägt auch meine Stunde« und Nummern, die die Zirkuswelt beschwören, wie »Die kleinen Mäderln im Trikot« lassen jeden Kálmán-Verehrer ganz auf seine Kosten kommen.

 
Désirée Nick Moderation (Zirkusdirektorin Stanislawski) 
Alexandra Reinprecht Sopran (Fürstin Fedora Palinska) 
Zoltán Nyári Tenor (Mister X) 
Julia Giebel Sopran (Miss Mabel Gibson) 
Peter Renz Tenor (Toni Schlumberger) 
Ivan Turšić Tenor (Prinz Sergius Wladimir) 
 
Orchester und Chorsolisten der Komischen Oper Berlin 
Stefan Soltesz Dirigent 
 
Emmerich Kálmán 
Die Zirkusprinzessin (1926)
Operette in drei Akten. Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
 
Konzertante Aufführung mit Moderation
Eine Produktion der Komischen Oper Berlin
 
Keine Pause | Ende ca. 21:30

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