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Die Abschaffung der Arten

03.06.2014 - 25.09.2014 | Berlin [ Lichtenberg ] / Theater an der Parkaue
Matthias Broneske
Matthias Broneske
Beschreibung: 

Eine Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Studiengang zeitgenössische Puppenspielkunst Die Welt im Jahre 2508. Die Menschen wurden durch eine neue Spezies – Gente genannt – verdrängt, in Slums gepfercht und wie Sklaven gehalten. Die Gente haben sich die Erbmasse aller Arten plastisch verfügbar gemacht. Sie kennen keine Identität und können ihre Gestalt nach Belieben ändern. Mittels Pherinfone kommunizieren sie über Gerüche und tauschen Gedanken aus. Sie haben sich eine Gesellschaft aufgebaut, die auf demokratischen Prinzipien beruht. Doch auch die Gente werden von einer stärkeren Spezies bedroht: Den Keramikanern, Mensch und Maschine in einem, ausgerüstet mit neuartigen Waffen, treten sie an, die Herrschaft zu erobern. Der Gente Wolf Dimitri wird als Botschafter ausgesandt, um Verbündete gegen die Keramikaner zu finden. Auf seiner riskanten Weltreise erschließen sich ihm die Zusammenhänge zwischen Krieg, Kunst und Politik und er erkennt, „warum den Menschen passiert ist, was ihnen passiert ist“: Wahrscheinlich waren sie zu schwach. Stärkere Arten verdrängen wohl immer die schwächeren. Möglicherweise frisst die Evolution ihre Kinder. Mit „Die Abschaffung der Arten“ hat der Dietmar Dath einen vielbeachteten Science-Fiction Roman entworfen. Der ehemalige Spex-Chefredakteur ist studierter Physiker und Literaturwissenschaftler. Seine Romane, Essyas und Bücher setzen sich mit wissenschaftlichen, ästhetischen und politischen Themen auseinander. „Die Abschaffung der Arten“ wurde 2008 in die Shortlist des Deutschen Buchpreises gewählt und 2009 mit dem „Kurd-Laßwitz-Preis“ ausgezeichnet. Die Regisseurin Claudia Bauer wird diesen erstaunlichen Stoff mit Schauspielern und Puppenspielern in Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ als eindrucksvolles Spektakel auf die Bühne bringen. Claudia Bauer studierte Schauspiel und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und war dort später als Gastprofessorin tätig. Von 1999 bis 2004 war sie künstlerische Leiterin am Theaterhaus Jena und von 2005 – 2007 als Hausregisseurin am Neuen Theater Halle engagiert. Sie inszenierte unter anderem an der Volksbühne Berlin, am Schauspiel Hannover, am Theater und Orchester Heidelberg, am Staatstheater Schwerin, am Schauspiel Graz und am Staatstheater Stuttgart. Ihr aktuelles Stück „Und dann“ von Wolfram Höll am Schauspiel Leipzig wurde von den Kritikern hochgelobt. „Die Abschaffung der Arten“ ist ihre erste Inszenierung am THEATER AN DER PARKAUE.

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