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Der kleine König Dezember

16.11.2014 - 30.12.2014 | Berlin / Schlosspark Theater Berlin
Der kleine König Dezember © DERDEHMEL/Urbschat
Der kleine König Dezember © DERDEHMEL/Urbschat
Beschreibung: 

Eines Tages entdeckt ein Mann in seinem Bücherregal den kleinen, fetten König Dezember. Er ist nicht länger ist als ein Zeigefinger und so fett, dass sich sein winziger Samtmantel vor dem Bauch kaum mehr schließen lässt. Der kleine König isst wahnsinnig gerne Gummibärchen (die fast so groß sind, wie er selbst). Er wohnt in einem kleinen Mauerriss gleich hinter dem Bücherregal. Dort bewahrt er seine Träume in vielen kleinen bunten Schachteln auf. Der kleine König findet die Welt des „großen Mannes“, eines “Insbürogehers”, zwar ausgesprochen spannend, aber doch auch höchst merkwürdig. Denn in der Welt des kleinen Königs ist alles anders und eigentlich viel logischer als bei uns. In seiner Welt wird man groß geboren und weiß schon alles. Man kann lesen und schreiben, infintesimalrechnen und komputaprogrammieren und zurarbeitgehen und geschäftsessen. Alles kein Problem. Aber mit dem Alter wird man immer kleiner und vergisst immer mehr - im Kopf wird es immer leerer und so gibt Platz darin, für die wirklich wichtigen Dinge: die Schatten im Garten anschauen und sie für Gespenster halten... Oder den Wolken Namen geben... Oder seinen Teddybär anschreien... Beim kleinen König liegt die Kindheit am Ende des Lebens. Im Zusammensein mit dem kleinen König ändert sich für den „großen Mann“ die alltägliche Sicht auf die Welt. Er entdeckt Dinge, die er vorher nie gesehen hat, stellt Fragen, an die er zuvor nie gedacht hat: Träumen wir Menschen vielleicht, wenn wir denken wach zu sein? Oder wachen wir, wenn wir glauben zu träumen? Vielleicht träumt der große Mann sich den kleinen König nur - oder der König träumt den großen Mann? Und wie ist das mit dem Leben nach dem Tod eigentlich? Wird jeder, wenn er stirbt, mal ein kleiner König? Axel Hackes Geschichte ist ein modernes Märchen für Erwachsene und Kinder. Sie beschäftigt sich auf leichte und äußerst unterhaltsame Art und Weise mit den existentiellen Fragen des Lebens. Phantasievoll, ironisch … und manchmal auch ein bisschen melancholisch.

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15.10.2019

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