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Anatevka (Fiddler On The Roof)

21.04.2014 - 28.05.2014 | Cottbus / Staatstheater Cottbus - Großes Haus
ANATEVKA  (FIDDLER ON THE ROOF) v.l.n.r.: Lisa Grunwald (Sprintze), Marlene Lichtenberg (Hodel), Heidrun Bartholomäus (Golde) und Debra Stanley (Zeitel) © Marlies Kross
ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF) v.l.n.r.: Lisa Grunwald (Sprintze), Marlene Lichtenberg (Hodel), Heidrun Bartholomäus (Golde) und Debra Stanley (Zeitel) © Marlies Kross
Beschreibung: 

Es ist die spannende Mischung aus Tradition und Neu­anfang, Existenzkampf und Lebenslust, jiddischem Humor und anrührender Tragik, die ANATEVKA zu einem Klassiker des Repertoires macht. Während der deutsche Name des Musicals auf den Schauplatz der Handlung verweist, bezieht sich der Ori­ginaltitel („Fiddler On The Roof“) auf ein Gemälde Marc Chagalls. Der Geiger auf dem Dach ist eine Metapher für den Überlebenswillen unter widrigsten Umständen. In Anatevka, einer Gemeinde in Osteuropa, lebt der Milchhändler Tevje mit seiner Familie in bescheidenen Verhältnissen. Über seine Lage führt er ebenso fromme wie aufmüpfige Zwiegespräche mit Gott. „Wenn ich einmal reich wär“ ist zu einem Hit und Evergreen geworden. Im jüdischen Wohnviertel, dem Schtetl, wird die Tradition hoch gehalten. So beauftragt Tevje eine Heiratsvermittlerin mit der Suche nach Ehe­män­nern für seine fünf Töchter. Doch die haben längst Ent­schei­dungen getroffen und wollen über ihre Zukunft selbst bestimmen. Zeitel, die Älteste, ist mit dem Schneider Mottel Kamzoil verlobt. Und Hodel liebt heimlich den Studenten Pertschik. Tevje ist ratlos: Soll er auf den bewährten Traditionen beharren oder den Bitten seiner Töchter nachgeben? Wäh­rend er bei zweien seiner Töchter traditionelle Hürden zu überspringen vermag, geht ihm der Heirats­wunsch der dritten entschieden zu weit: Chava liebt nämlich den Christen Fedja. Während Tevje noch über diese Fragen nachdenkt, greift die große Politik in das Leben im Schtetl ein. Alle Juden müssen Ana­tevka innerhalb von drei Tagen verlassen. Wieder heißt es einen Ort zu finden, an dem sie bleiben können, in prekärer Lage unaufhörlich um ihre kultu­relle, materielle und körperliche Existenz ringend, am Abgrund wie der Fied­ler auf dem Dach.

 

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