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Livekritik zu

Das Verhör

03.03.2015 - 19.05.2016 | Berlin [ Friedrichshain ] / Berliner Kriminal Theater
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Stephan Grune
am 05.03.2015

Tatzeit: Dienstagabend. Tatort: Berliner Kriminaltheater. Täter: Das neue Stück Das Verhör in Voraufführung.

Es ging also ins Umspannwerk Ost, eine super Location, die dem Besucher ein Restaurant, den Theater-Club und nicht zuletzt auch das Berliner Kriminaltheater anbietet. Wir durften die die Voraufführung von dem brandneuen Stück Das Verhör besuchen und hatten somit auch die Möglichkeit, die erste wirkliche Probe vor realen Zuschauern mitzubekommen.

Das Stück mit den Darstellern Thomas Gumpert als John Parker, Ulrich Voß als Adam Barkley , Heide Domanowski als Lilian Barkley und Mario Krüger als Sgt. Hastings wurde nach dem gleichnamigen Film mit Romy Schneider & Linu Ventura neu inszeniert und wird ab dem 05.03.2015 mit seiner Premiere offiziell Teil des Repertoires am Kriminaltheater.

Der Rechtsanwalt Adam Barklay ist der wichtigste Zeuge in einem Mordfall. Als Chief Inspector John Parker den Anwalt noch abends aufs Polizeirevier bestellt, braucht er lediglich noch ein paar Informationen. Aber im Laufe des Gesprächs kommt ihm immer mehr der Verdacht, dass Barkley selbst der Mörder ist. Die Fragen des Inspectors werden bohrender, haken bei Unklarheiten nach, provozieren Barklay bei widersprüchlichen Aussagen und Antworten. Parker ist fest entschlossen, den Fall noch in dieser Nacht zu lösen. Als plötzlich Lilian, die schöne Frau des Anwalts, erscheint, wird sein Verdacht zunächst bestätigt. Doch dann nimmt der Fall eine dramatische Wende… (Berliner Kriminaltheater)

Obwohl mich die Story rund um die Morde der zwei kleinen Mädchen nicht sehr mitgenommen hat, war es doch das Hin und Her zwischen Gumpert und Voß, was den Reiz am Stück ausgemacht hat. Die spezielle Würze gab es dann immer zwischendrin von Mario Krüger als Hastings. 

Besonderen Gefallen habe ich an der Präsentationsmethode gefunden: Rechts und links von der Bühne hing je ein großer Flatscreen, auf dem jeweils die Gesichter der beiden Hauptcharaktere in Großaufnahme und live eingefangen/abgespielt wurden. Super Idee als das gewisse Etwas und es brachte zudem etwas mehr Dramatik ins Spiel.

Dass noch nicht alles glatt lief bei der ersten von zwei Voraufführungen, hat man gemerkt, hier und da mal ein klitzekleiner Versprecher, der Spannung tat das aber keinen Ablass. Einzig die etwas zu laute Souffleuse störte dann beim Genuss des Stückes.

Ich gehe auf jeden Fall von einer erfolgreichen Premiere aus und sehe Das Verhör als eine Bereicherung des Repertoires. 

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