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Livekritik zu

Tanzhommage an Queen

11.05.2012 - 14.07.2017 | Essen / Aalto-Theater
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Sarah Dickel
am 24.10.2013

Unter der Choreografie von Ben Van Cauwenbergh hat das Ensemble des Aalto Theater Essen eine atemberaubende Tanzshow gestaltet. Als Grundlage dient die Musik der Band Queen. Die Musik der Band umfasst zwar viele Facetten, jedoch stellt sich dem Zuschauer zu Beginn die Frage, ob klassischer Tanz und Rockmusik zusammen passen.

Diese Frage muss mit einem eindeutigem „Ja“ beantwortet werden. Das Ensemble um die Solisten Barbora Kohoutkóva, Adeline Pastor und Breno Bittencourt schafft es mit jedem Lied den Zuschauern eine andere Geschichte zu erzählen. Zu Beginn wird der Klassiker „We Will Rock You“ auf vollkommen neue Weise dargestellt. Das komplette Ensemble auf der Bühne hinterlässt einen atemraubenden Eindruck und setzt den Anfangspunkt einer grandiosen Show. Die Rolle des legendären Freddie Mercury wird durch den Brasilianer Breno Bittencourt exzellent verkörpert. Aber nicht nur klassische Tanzelemente bilden den Rahmen dieser Aufführung, sondern auch einige andere Tanzstile wurden mit eingebracht: So wird zum Beispiel bei dem Lied „Crazy Little Thing Called Love“ Rock’n Roll getanzt.

Neben der großartigen tänzerischen Leistung die das Ensemble und die Solisten zeigen, fällt besonders das Zusammenspiel der diversen Lichtelemente auf eindrucksvolle Weise auf. Immer wieder wird eine vollkommen neue Szenerie erschaffen, die die komplette Compagnie stets zu in ein, im wahrsten Sinne des Wortes, neues Licht setzen.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet das Publikum nach der Pause. Hier treten die Nachwuchstänzer  des Theaters auf und zeigen ebenfalls ihr Können und, soviel sei gesagt, sie brauchen sich hinter den „Großen“ definitiv nicht zu verstecken. In der zweiten Hälfte, die, wie die erste Hälfte ca. 45 Minuten dauert, wird die Geschichte der Band tänzerisch weiter dargestellt. Es scheint fast schon unabwendbar, dass es in dem Stück „Who Wants to Live Forever“ gipfelt, vor dem Mercury 1986 im Wembley Stadion den Zuschauern versicherte „(…) we’re gonna stay together until we fucking will die, I’m sure“.

Im Anschluss an diese Erinnerung an Mercury folgt das letzte Lied der Show: „The Show Must Go On“. Was bleibt zu sagen, als das dies, einen absolut passenden Schluss für eine einmalige Show bildet.

Besser kann keine (Tanz)hommage an Queen aussehen. Chapeau, Herr Cauwenbergh.

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Queen goes Classic - absolut gelungen!

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