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Livekritik zu

Disney Die Schöne und das Biest

28.11.2014 - 27.09.2015 | Berlin [ Mitte ], München, Köln [ Innenstadt ]
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Sarah Dickel
am 14.09.2015

Der Klassiker mit der Musik von Alan Menken und den Texten von Tim Rice und Howard Ashman ist zur Zeit wieder auf Tournee und macht Halt im Musical Dome in Köln. Am 10. September fand die Premiere im ausverkauften Haus statt.

Am Anfang kommt eine Frau mit ihrem Kind auf die Bühne. Sie erzählt ihm die Geschichte, wie ein wunderschöner Prinz zum verzauberten Biest wurde. Der Zuschauer wird direkt mitten in die Geschichte hinein begleitet. Ein wunderschönes und wechselndes Bühnenbild schafft direkt den perfekten Eindruck von dem verwunschenen Schloss auf der einen und dem ruhigen Dörfchen, in dem Belle lebt, auf der anderen Seite. 

Belle wird von der bezaubernden Kitti Jenes gespielt. Mit ihrer fabelhaften Stimme und Spileart verzaubert sie die Zuschauer und schafft eine Atmosphäre, in die es Spaß macht, einzutauchen. Ihr Gegenpart, das Biest, wird von Norman Szentmartoni gespielt. Die innere Zerrissenheit, die das Biest umhertreibt, stellt er glaubhaft dar. Die vorsichtigen Annäherungsversuche an Belle sind mit Freude zu verfolgen. Genauso seine Unbeholfenheit, wenn es darum geht, Belle seine Zuneigung zu zeigen.

Zwei weitere hervorragende Darsteller sind die Darsteller von Lumiére, dem Kerzenständer, gespielt von Adam Balint und der Uhr, gespielt von Tamás Földes. Die beiden Darsteller spielen so routiniert und mit Spaß zusammen, dass es eine wahre Freude ist, ihnen zuzusehen. Immer wieder entlocken sie dem Publikum ein Lachen und die Frage, was die Beiden als Nächstes aushecken, bleibt stehts im Raume stehen.

Von dem restlichen Ensemble sind vor allem noch Zsófia Kisfaludy, die Madame Pottine spielt und mit ihrer großartigen Stimme für Gänsehaut-Momente sorgt, und Attila Németh, der den herrlich selbstverliebten Gaston spielt, hervorzuheben. Das ganze Ensemble ist es aber, was das Musical zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.

Ist der erste Akt schon wunderschön, schafft es der zweite aber vollendes in eine zauberhafte Welt zu verzaubern, in der der Zuschauer Raum und Zeit vergisst und für eine kurze Zeit in eine andere Welt eintaucht.

Besucherfazit

Märchen alt wie Stein, aber dennoch immer noch wunder, wunderschön.

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