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Livekritik zu

Queen – A Special Kind of Magic

01.11.2014 - 06.06.2015 | Hamburg, Nürnberg, Berlin [ Kreuzberg ], Köln [ Deutz ], ...
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Marie-Claire
am 05.11.2014

Kann es einen zweiten Freddy Mercury geben?

Queen zählt zu den Weltklassikern des Rock & Pop der 70er und 80er. Es wird heute noch gerne zu ihren bekannten Hits wie „We will rock you“ oder „We are the champions“ getanzt. Das war auch der Grund, warum ich mich entschied die Revival-Show „Queen – A Special Kind of Magic“ im CCH zu besuchen. Gute-Laune-Musik der Rocklegende mal live erleben, nichts wie hin da!

Die Bühne ist eher kahl gestaltet; Instrumente stehen an verschiedenen Ecken bereit für ihre Benutzung. Auf der Rückseite der großen Trommel des Schlagzeugs ist ein Bild von dem verstorbenen Freddy Mercury abgebildet. Der Queen-Star mit feuerroten Augen soll an das Musikvideo zu „Crazy Little Thing Called Love“ erinnern. Das Deckenlicht geht aus und eine Reihe von Glühbirnen, die am Boden des Schlagzeug-Podests befestigt sind, leuchtet auf. Instrumentelle Musik leitet das Konzert ein; nach und nach begeben sich die Queen-Doubles auf die Bühne. Zuletzt natürlich der Sänger, der im Freddy Mercury-Outfit – enge Jeans und T-Shirt sowie Schnäuzer – hineintrabt.  Äußerlich imitiert er den Weltstar hervorragend, die Stimme jedoch kommt heute Abend nicht ansatzweise an die des Originals heran. Ein bunter Mix aus Balladen und Rockhits schallen heute durch eher leise Boxen. Das sitzende Publikum ist anfänglich noch nicht so richtig überzeugt von der „special kind of magic“, die für heute angekündigt wurde. Der Spruch „There are beautiful people sitting in front of me“ macht es dann auch nicht viel besser.

Doch nach der Pause wandelt sich die Stimmung im CCH-Saal enorm! Songs wie „I want it all“ oder „Radio Ga Ga“ lockern die Atmosphäre auf und es fangen sogar die ein oder anderen an, sich vom Platz zu erheben und zu tanzen. In dem zweiten Abschnitt des Konzerts trägt Freddy Mercury 2 ein Lack- und Lederoutfit sowie einen blauen Puschelschal – ein brüllend lustiger Anblick. Auch wagt sich Nummer 2 von der Bühne herabzusteigen und sich auf den Schoß einer Zuschauerin zu setzen. Der Entertainmentgehalt in der zweiten Runde ist eindeutig höher als in der Ersten! Das ältere Publikum ist mit dem Abschlusslied „ A Kind of Magic“ nicht zufriedengestellt und ruft die Revival-Bald dreimal zurück auf die Bühne. Der Schlagzeugspieler legt dann zum Ende hin ein Schlagzeug-Solo hin. DAS, muss ich zugeben, hat mir persönlich am besten am heutigen Abend gefallen. Es war ein durchwachsenes Konzert, das mir sehr deutlich gezeigt hat: Es gibt nur EINEN Freddy Mercury! 

Besucherfazit

Ein sehr durchwachsenes Konzert

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