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Livekritik zu

Der Seelenbrecher

24.09.2013 - 08.06.2015 | Berlin [ Friedrichshain ] / Berliner Kriminal Theater
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Clarissa Kruppke
am 09.04.2014

Neben zahlreichen anderen Psychothrillern von Starautor Sebastian Fitzek, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden, überzeugt derzeit sein SEELENBRECHER auf der Bühne des Berliner Kriminaltheaters. Zwei Stunden Hochspannung!

Der Theatersaal ist gut gefühlt. Schon bevor der Krimi beginnt, fühle ich mich auf den weichen Sesseln im Zuschauerraum als würde ich gleich einen bequemen Krimiabend zu Hause vor dem Fernseher erleben. Aber es ist besser, ich bin mittendrin!

Als sich der Vorhang öffnet, erklingt im Hintergrund das Lied „Leise rieselt der Schnee“. Das Bühnenbild stellt den Aufenthaltsraum einer privaten Therapieklinik dar, geschmückt mit einem provisorischen Weihnachtsbaum, einem Kaffeeautomaten und einem Tisch mit zwei Stühlen. Daran wird sich den ganzen Abend nichts ändern. Draußen herrscht ein tosender Schneesturm.

Am anderen Ende des Raums sitzt Caspar (André Zimmermann) zusammengesunken neben dem Weihnachtsbaum. Seit zehn Tagen ist er in der Klinik, weil er sich an nichts mehr aus seinem vorherigen Leben erinnern kann.

Nebenbei läuft in den Nachrichten ein schrecklicher Beitrag über den Seelenbrecher, seine weiblichen Opfer bleiben äußerlich unversehrt, sind aber seelisch gebrochen. Sie bleiben in einem wachkomaähnlichen Zustand gefangen und haben jedes Mal einen Zettel mit verschlüsselten Nachrichten in der Hand. Was darauf steht, wird erstmal nicht verraten.

Nach einem schweren Unfall erreicht ein neuer Patient die Klinik – Jonathan Bruck (Wolfgang Seppelt). Die Katastrophe nimmt seinen Lauf. Nach der Operation des Verletzten wird die junge Ärztin Sophia im Aufwachraum von ihm angegriffen. Als Caspar dazwischen geht, lässt der Patient von ihr ab und springt aus dem Fenster. Auch Sophia ist plötzlich im Zustand des Wachkomas und... hat einen Zettel in der Hand. Auch sie ist vom Seelenbrecher gezeichnet!

Zum Schutz wird das gesamte Gebäude von einer Stahljalousie abgeschottet, sodass niemand mehr hinein gelangen kann. Bis allen bewusst wird: Der Seelenbrecher ist noch in der Klinik! Zu allem Überfluss bleibt auch der Stahlschutz verschlossen, denn nur Sophia weiß den Code, um ihn zu öffnen. Die Situation scheint aussichtslos…  

Der Abend im Berliner Kriminaltheater blieb durchweg spannend und am Ende kam es wie immer: Anders als man denkt. Die schauspielerischen Leistungen waren größtenteils beeindruckend, wenn auch manchmal ein bisschen übertrieben. Für alle Krimiliebhaber und Thrillerfans ist der Seelenbrecher (Regie: Wolfgang Rumpf) unbedingt zu empfehlen. Mit vielen witzigen Spitzen bescherte er den gestrigen Zuschauern einen wunderbar, dramatischen Abend.

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Gefährlich, spannend und anders als man denkt!

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