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Gute Stimmung und gemischte Reaktionen nach livekritik-Event mit Schlosspark Theater

PRESSEMITTEILUNG

Gute Stimmung und gemischte Reaktionen nach livekritik-Event mit Schlosspark Theater

Erstmalig in Deutschland: Zuschauer twittern während regulärer Vorstellung

Digital im Theatersaal via livekritik.de, Twitter, Facebook und Blogs / Überraschend: Ensemble fühlt sich nicht gestört

 

Berlin, 18.03.2013. Twittern während des Tatorts ist bereits etabliert, twittern während eines Kriminalstücks im Theater hat es noch nicht gegeben. Das Schlosspark Theater Berlin und das neue Kulturportal livekritik.de machten den Test und luden am gestrigen Sonntag 50 Zuschauerreporter zur multimedialen Livekritik via Facebook, Twitter, Blogs, Postkarten und livekritik.de ein. Unter dem Hashtag #Ladykillers konnte während der Vorstellung das gleichnamige Kriminalstück rezensiert, kritisiert und kommentiert werden.

Ein Liveticker, wie man es z. B. von Fußballspielen kennt, verfolgte das Geschehen auf der Bühne. Noch während des Stücks und in der Nacht wurden die ersten Livekritiken veröffentlicht. Über tausend Kulturbegeisterte verfolgten das Erlebnis auf Facebook und die 350 Tweets zu dem Hashtag ladykillers an diesem Abend erreichten mehr als 15.000 Follower.

Die Reaktionen auf dieses Kulturexperiment fielen durchaus kontrovers aus: Von „das sollte man jetzt öfter machen“ bis zu „Smartphones haben in der Vorstellung nichts zu suchen“.

Rod Schmid, Gründer und Herausgeber von livekritik.de meint: „Das Livekritik-Event von gestern und die zahlreichen Stimmen zeigen uns, dass das Bedürfnis nach kulturellem Austausch außerordentlich hoch ist. Wir wollen das Publikum zum Schreiben anregen und einen neuen Kulturdiskurs im Internet beginnen – auch mit einer provokanten Aktion wie dieser.“ Damit sich alle Kulturbegeisterten äußern können und nicht nur die "digitale Elite", wurden Postkarten ausgeteilt auf denen man seine Livekritik auch analog mit einfachem Kugelschreiber verfassen konnte.

Über Twitter kommentierten viele Besucher direkt aus der Vorstellung heraus, traten aber auch in einen Kulturdialog mit Interessierten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Z. B. schrieb Zuschauer @Nomophobiker: „#ladykillers running Gags, Publikum ist sichtlich amüsiert“. Und @lilarum aus Österreich twitterte: „Gratulation an @schlossparkthea zur gelungenen #ladykillers Twitter-Vorstellung. War sehr unterhaltsam hier in Wien!“ Auch das Theater Heilbronn nahm via Twitter an dem Event teil: „@Theat_Heilbronn: Wir kommen mit! Spannend! RT @lilarum: ... Muss wohl nach Berlin fahren, um das Stück zu sehen... #ladykillers“

Auf Facebook schrieb z. B. Livekritiker Daniel Behrendt: „Durch und durch unterhaltsam, manchmal etwas ins Klamaukige gehend, aber das passt schließlich auch zur Hauptdarstellerin und ihren Macken.“ Die bisher eingegangenen Rezensionen auf livekritik.de liefern ebenfalls ein gemischtes Bild. So schreibt Livekritikerin michimoinsen: „Inszenierung Top, Livekritik-Experiment gewöhnungsbedürftig“ und Nutzer Alexander Katt konnte der Livekritik während der Vorstellung nichts abgewinnen. Er empfiehlt für den Genuss der darstellenden Kunst: „Lauschen, kein Döner essen und für die Dauer der Veranstaltung mal alle Elektronik abschalten.“

 

In der Diskussion nach der Theatervorstellung wurden Ensemble und Gäste nach ihren Erfahrungen zu diesem Social Media-Ereignis gefragt. Erstaunlich war, dass sich das Ensemble von den blinkenden Displays überhaupt nicht gestört fühlte. So meinte Hauptdarstellerin Ingeborg Krabbe, dass man während des Spiels so konzentriert sei, dass man das gar nicht wahrnehme.

Am Ende hieß es von @livekritik_de: „alle ganoven tot, muttchen ist reich -- happy end und tosender applaus! #ladykillers“

 

Hier alle Infos zur Veranstaltung mit den eingehenden Livekritiken, dem Liveticker, den Twitter-Tweets, Fotos auf flickr und dem zusammenfassenden Film auf Youtube: http://www.livekritik.de/veranstaltungen/ladykillers

 

Presse-Kontakt

livekritik Gesellschaft für Kommunikation und Kultur mbH

Gründer Rod Schmid

Rosa-Luxemburg-Damm 1

15366 Neuenhagen

 

Telefon 0 33 42 / 30 81 69 - 11

Fax 0 33 42 / 30 81 69 - 90

E-Mail rod.schmid@livekritik.de

http://www.livekritik.de/

www.facebook.com/livekritik

www.twitter.com/livekritik_de
 


Hintergrund:
livekritik.de ist ein neues Medium für Rezensionen und Bewertungen von Kulturveranstaltungen. Was für Restaurants, Reisen und Digitalkameras längst Alltag ist, findet im Kulturbereich kaum statt: die Diskussion und die Bewertung der Zuschauer. livekritik.de schließt seit Juni 2012 diese Lücke und schafft neuen Raum für kulturellen Austausch. Damit bricht das Medium den etablierten Kulturmarkt auf, demokratisiert die Kulturkritik und gibt dem Zuschauer eine Stimme. livekritik.de hat sich aufgemacht, das führende unabhängige Bewertungs- und Kommunikationsportal für Theater, Konzerte, Shows, Ausstellungen und Lesungen im deutschsprachigen Raum zu schaffen. Im Rahmen eines laufenden CrowdInvesting für das Portal auf www.companisto.de sind bereits über 490 Kulturbegeisterte mit über 78.000 Euro Teilhaber des neuen Verlagsprojekts geworden. livekritik.de kooperiert u.a. mit der Stiftung kulturserver.de gGmbH, der Kulturloge Berlin und dem Berliner Theaterclub e.V.

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