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FRANZ KAFKA, DER BAU - SZENISCHE AUFFÜHRUNG MIT JÖRG SCHULZE-NEUHOFF

04.04.2014 | Düsseldorf / K 21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
© Beate Kuhlmann
© Beate Kuhlmann
Beschreibung: 

 
Im Rahmen der Düsseldorfer Kunst-Quadriennale zeigt das K21 die Ausstellung „Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger". Vom 4. April bis zum 10. August 2014 werden Werke der klassischen Moderne und zeitgenössischer Künstler präsentiert, die sich mit dem weitgreifenden Thema des Unterirdischen auseinandergesetzt haben. Das Motiv spielt auch in der Literatur eine besondere Rolle. Vor allem die unvollendete Erzählung „Der Bau" (1923-24) von Franz Kafka wird im Kontext der Ausstellung herausgehoben. Einige der teilnehmenden Künstler haben sich in ihren Arbeiten direkt auf diesen Text bezogen, für andere beschreibt die Erzählung über den unterirdisch angelegten Tierbau eine der möglichen Motivationen, sich unter die Erde zu begeben: die Suche nach einem mehr oder weniger sicheren Lebensraum.
In Kooperation mit der Kunstsammlung hat das Literaturbüro das Projekt „Unter der Erde. Von Kafka inspiriert" organisiert: Drei AutorInnen wurden gebeten, den Fragment gebliebenen Kafka-Text „Der Bau" zu vollenden oder sich von der Erzählung, dem Thema der Ausstellung und den Kunstwerken zu einem neuen Text inspirieren lassen.
Den Auftakt macht am 4. April, dem Eröffnungsabend der Quadriennale, das Theaterprojekt KAFKA//DER BAU, in dem der Schauspieler Jörg Schulze-Neuhoff unter der Regie von Stefan Meißner die Erzählung Kafkas als Solostück auf die Bühne bringt.
In seinem Soloprogramm taucht der Schauspieler Jörg Schulze-Neuhoff in die Gedankengänge dieses Menschtieres ein und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Angst vor dem Unbekannten und des Zweifels. Das Spielgeschehen löst sich teilweise von der Bühne und geht über in den Zuschauerraum, sodass die Zuschauer zu einem Teil der Welt des Wesens werden und seinen Bau teilen.
Jörg Schulze-Neuhoff, geboren 1976, studierte Germanistik und Literaturwissenschaft. Zusätzlich machte er eine Ausbildung zum Theaterpädagogen und perfektionierte seine eigene schauspielerische Begabung. Neben seinen eigenen Theaterprojekten arbeitet er auch für Film, Fernsehen und Hörfunk.

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